Umgang mit Konflikten


Konflikte werden in der Regel als unangenehm, wenn nicht sogar als bedrohlich, erlebt - auch von Kindern. Wir versuchen, sie zu verdrängen und zu unterdrücken, und gehen unseren Konfliktpartnern aus dem Weg, bis sich ein Zusammenstoß nicht mehr vermeiden lässt. Dann kommt es zum Streit und oft zur handgreiflichen Auseinandersetzung, der Konfliktpartner wird zum Gegner. Somit ist eine friedliche Lösung des Konfliktes kaum noch möglich.

Um Konflikte konstruktiv zu bearbeiten, muss sich generell die Sichtweise der Kontrahenten ändern: Die Konfliktpartner sehen sich nicht mehr als Gegner, sondern erkennen, dass sie beide ein Problem haben, und stellen sich dieser Tatsache. Dieser Prozess wird von den Streitschlichtern angestoßen, moderiert und begleitet, so dass die Konfliktpartner in die Lage kommen, ihre Probleme selbst zu lösen.


Unsere speziell ausgebildeten Streitschlichter gehen dabei nach einem 6-Phasenplan vor:

1. Erklären der Regeln

2."Was ist passiert?"

3."Wie hast du dich gefühlt?"

4. "Was ist vor dem Streit passiert, das einen von euch geärgert hat?"

5. Lösungsvorschläge erarbeiten

6. Vertrag und Nachtreffen vereinbaren

 



Der Einsatz von Streitschlichtern ist ein

Baustein im Rahmen der Erziehung zu

sozialer Verantwortung -


weitere Elemente sind:

  • wöchentlicher Gefühlskreis
  • vierteljährlicher Schülerrat
  • Aufbau eines Schulsozialportfolios
  • Gewaltpäventionsprogramm "faustlos"

Sozialkompetenz - Streitschlichter

Als Streitschlichter wurden in diesem Schuljahr fünf Schülerinnen der Klasse 3 von unserer Jugendbegleiterin in der Ganztagsbetreuung, Frau Grüßinger, ausgebildet. Die Streitschlichturkunden und -führerscheine wurden den Mädchen und Jungen letzte Woche feierlich überreicht. Die Streitschlichterausbildung erfolgreich bestanden haben (auf dem Foto von links nach rechts): Finn Stroppel, Xenia Merl, Leni Grüßinger, Elena Fritz, Carla Vochatz

Grundschule Göggingen                   

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